Kernprozesse

Für alle Stadien der Leistungserbringung (Aufnahme, Betreuung/Hilfe/Unterstützung, Beendigung) sind verbindliche Schritte vorgesehen, die sich in der Praxis bewährt haben und die sich gleichzeitig den Besonderheiten jedes Leistungsempfängers anpassen lassen. Durch fortlaufende Dokumentation sind sie nachprüfbar und verbesserbar.

Die Leistung beginnt immer mit einem Kennenlerngespräch. Unabhängig, ob Menschen bei uns oder im Amt ihren Hilfebedarf zuerst ansprechen, ist es uns ein Anliegen, ein Erstgespräch zu führen. Wir hören auf die Geschichte, die Wünsche, die Erwartungen sowie die Fähigkeiten, Ressourcen und Zielvorstellungen. Im Gegenzug beschreiben wir unsere Unterstützungsangebote, geben Vorinformationen und bieten Gelegenheiten z.B. eine WG,  eine Gruppe oder einen Treffpunkt kennen zu lernen.

Der Umfang der Leistung wird entscheidend durch das Sozialamt bzw. das Jugendamt festgelegt. Sobald wir den Leistungsempfänger besser kennen und eine eigene fachliche Einschätzung zum Bedarf geben können, bringen wir diese als Vorschlag in die gemeinsame Hilfeplanung mit ein. An der regelmäßigen Fortschreibung und Aktualisierung der Hilfeplanung sind wir interessiert. Durch kontinuierliche Dokumentation und Nachweisführung tragen wir dazu bei.

Jeder Klient bekommt einen festen Bezugsbetreuer. Jede Familie einen festen Familienhelfer. Wir bemühen uns um Kontinuität der konkreten Helfer. Diese werden durch ihre Teamkollegen unterstützt (Vertretung, Beratung).

Ein Team besteht aus vier bis acht Mitarbeitern. Wie viele und welche Leistungsempfänger in einem Team Unterstützung erfahren können, stimmt das Team mit der Leitung ab. Die arbeitstägliche Dokumentation und regelmäßige zusammenfassende Berichte über unsere Leistungserbringung und Wahrnehmung der Leistungsempfänger ermöglichen eine präzise und nachprüfbare Evaluation und Reflexion unserer Arbeit.

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