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Unsere
Leistungsangebote |
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Einleitung
Jeder Mensch, der zu uns kommt, hat eigene, teilweise
unsichere Vorstellungen über seine zukünftige
Lebensgestaltung und das Maß an Unterstützung,
das er dazu benötigt.
Deshalb nehmen wir uns in einem informativen Erst-
gespräch viel Zeit, um einander kennen zu lernen. Die
Wünsche und der konkrete Hilfebedarf des Klienten
werden ebenso ausführlich besprochen wie Ziele,
zeitlicher Umfang und Art der individuellen Unterstützung.
Nach der Abstimmung mit den zuständigen Behörden
wird im Rahmen der vertraglichen Festlegung gemeinsam
ein detaillierter Hilfeplan erstellt.
COMES bietet vier soziale
Dienstleistungen an:
Betreutes Einzelwohnen (BEW)
ergänzt durch
Treffpunkte
Treffpunkte
Betreute
Wohngemeinschaften (BWG)
Therapeutische
Wohngemeinschaften (TWG)
Jugendhilfe
(Jug)
Angehörigen von Menschen mit geistiger Behinderung
bieten wir darüber hinaus unsere Beratung und
Unterstützung an. Angehörigenberatung
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Betreutes
Einzelwohnen (BEW)
ein ambulantes Angebot der
Eingliederungshilfe
für Menschen
mit geistiger Behinderung
Das Angebot bei COMES
Seit 1998 bieten wir für Menschen mit geistiger Be-
hinderung oder
leichter Intelligenzminderung das
Betreute
Einzelwohnen
in der eigenen Wohnung an.
Zur Zeit betreuen 25 Mitarbeiter rund 110 Klienten.
Zum Bereich BEW gehören auch die Treffpunkte.
Treffpunkte
Die Betreuung umfasst je nach individuellem Bedarf
zwischen 4 und 10, bei besonderem Bedarf bis zu
15 Wochenstunden. Dieser wird in einem
gemeinsamen Hilfeplanprozess mit dem zuständigen
Fallmanager des Sozialamtes und dem
Sozialpsychiatrischen Dienst ermittelt.
Die Klienten
Im BEW werden Menschen mit geistiger Behinderung
betreut. Zu ihnen gehören u.a.
- Menschen, die Unterstützung brauchen,
weil ihr bisheriges Umfeld sich geändert hat
(Tod der Eltern, Arbeitsplatzverlust)
- Klienten, die nicht länger in einer
WG leben wollen
- junge Erwachsene mit zusätzlichen
sozialen Unsicherheiten
- Eltern mit geistiger Behinderung, die
Begleitung in
ihrer Rolle als Erziehende suchen.
- Klienten, die grundlegende Fähigkeiten
für das
Arbeitsleben erlernen möchten (Tagesstruktur, Verbindlichkeit,
Umgang mit Konflikten).
Inhalte und Ziele unserer Arbeit
Ziel unserer Betreuung ist die Stärkung von Selbst-
vertrauen und Selbständigkeit, das Erlernen
praktischer Fertigkeiten für die alltägliche Lebens-
führung und die Fähigkeit zur Gestaltung sozialer
Beziehungen.
Zunehmend wichtig ist die Etablierung einer stabilen
Tagesstruktur. Dies ist eine Voraussetzung, um
die volle Eigenständigkeit des Klienten beim Wohnen
und Arbeiten erreichen zu können.
Einige Beispiele:
- Hilfe bei der Suche einer eigenen Wohnung
- Unterstützung beim Renovieren
- Unterstützung bei der
Arbeitsplatzsuche
- Postbearbeitung
- Erstellen eines Haushaltsplans
- Kochen lernen
- Begleitung zu Behörden,
Ärzten etc.
- Beratung zur gesundheitsbewussten
Lebensführung
- Freizeitaktivitäten (Sport, Kino,
Museum...)
- Gestaltung von persönlichen Feiern
und Urlauben
Kontakt
Wenn Sie weitere Fragen zum BEW haben oder einen
Termin ausmachen möchten, wenden Sie sich bitte an
die Leiterung des BEW. Kontakt
Flyer BEW
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Treffpunkte des BEW
Neben der Einzelbetreuung bieten wir als zweite Säule
den Klienten des BEW in unseren
Treffpunkten
Gruppen- und Gemeinschaftsaktivitäten an. Wir geben
den Klienten die Möglichkeit, aus ihrer häufig vor-
handenen Isolation herauszutreten und sich in ei-
nem vertrauten und geschützten Rahmen im sozia-
len Leben zu erproben.
Durch die Aufnahme und Pflege von Kontakten, den
Austausch mit anderen Klienten und die eigenstän-
dige Gestaltung der Freizeit wird ihr Selbstbe-
wusstsein und ihre Fähigkeit zur Selbsthilfe gestärkt.
Die Etablierung eines normalen Tages- und Wochen-
rhythmus, Kontinuität und das Eingehen von Ver-
pflichtungen können eine gute Vorbereitung für ein
Beschäftigungsverhältnis sein.
Im Treffpunkt GECKO in der Konrad-Wolf-Str.13
finden an allen Tagen der Woche Maßnahmen im
Bereich Tagesstruktur
statt.
Kontakt
Verschiedene Module werden angeboten, wie z.B.:
- Kompetenzerweiterung in haushalts-
praktischen Fähigkeiten (Einkaufen,
gesunde Ernährung, Haushaltsgeräte,
Zubereiten einer Mahlzeit)
- begleitete Tätigkeitsangebote
(Bewegung, Sport, Medien, Kreatives Gestalten)
- Freizeitgestaltung und Soziale Kontakte in
geschütztem Rahmen lernen (Toleranz, Durchsetzen, Beteiligung,
Selbsthilfe, Konfliktlösungen)
- Themenzentrierte Gesprächsrunden
(Gesundheit, Politik, Mietangelegenheiten)
- gemeinsame Planung und Umsetzung von
Aktivitäten am Wochenende (Disco, Kultur, Sportveranstaltungen)
- Regelmäßige
Ausflüge
- Lernkurse (Backen, Umgang mit dem PC)
Entsprechend den fachlichen Schwerpunkten unserer
Teams haben wir vier weitere Treffpunkte eingerichtet:
Team1 - Psychische Störungen oder Suchtproblematik
Team2 - Eltern mit Kindern
(Ergänzung
durch
Jugendhilfe ist möglich)
Team3 - Junge Erwachsene
Team4 - Eingangsteam, das die Aufnahme garantiert
und komplexe Unterstützungsbedarfe mit
dem Klienten präzisiert.
Das Angebot in den Treffpunkten wird gemeinsam mit
den Klienten ihren Bedürfnissen entsprechend weiter-
entwickelt und angepasst.
Die Räume können auch zum Feiern
persönlicher Er-
eignisse (z.B. Geburtstage) genutzt werden.
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Betreute
Wohngemeinschaften (BWG)
ein ambulantes Angebot der
Eingliederungshilfe
für Menschen mit geistiger Behinderung
Das Angebot bei COMES
Seit 1992 betreuen wir Menschen mit leichten und
mittelgradigen geistigen Behinderungen innerhalb
von Wohngemeinschaften.
Mittlerweile leben 35 Klienten in 7 WGs, die von 12
hauptamtlichen und 6 sonstigenMitarbeitern unter-
stützt werden. Die Betreuung findet täglich, also
auch am Wochenende, statt: in der Regel von
11.00 bis 19.00 Uhr und darüber hinaus nach
Bedarf.
Ziele unserer Arbeit
Auch in den Wohngemeinschaften steht die indivi-
duelle Betreuung der Klienten im Vordergrund.
Dazu ermitteln wir mit ihnen gemeinsam den ge-
nauen Hilfebedarf.
Jeder Klient hat seine eigene Art zu lernen, eigene
Lebensentwürfe und Zeithorizonte. Hauptziele
sind die Förderung des Muts zur Selbstbestimmung,
die Strukturierung des Alltags und das Erlernen
lebenspraktischer Fähigkeiten mit der Aussicht, zu-
künftig auch eigenständig leben zu können,
evtl.
über den Zwischenschritt des Betreuten Einzelwoh-
nens. BEW
Durch regelmäßige Kontakte zu Angehörigen,
Freun-
den, Arbeitskollegen, gesetzlichen Betreuern und
Medizinern wird die Einbindung der Klienten in das
gesellschaftliche Umfeld gefördert.
Beispiele für unsere alltägliche Betreuungsarbeit
Wir unterstützen bei der Organisation der Haus-
arbeiten und der Planung von Einkäufen. Wir ver-
walten treuhänderisch die Wirtschaftskasse,
kochen mit den Klienten, planen und realisieren
gemeinsam Freizeitaktivitäten und Urlaube.
Die Beratung und bei Bedarf auch Begleitung bei
Behördengängen oder Arztbesuchen gehört eben-
falls zu unserem Angebot.
Zur Klärung von Konflikten innerhalb der Wohnge-
meinschaft und zur individuellen Entwicklung der
Klienten führen wir regelmäßig
Gespräche und Be-
ratungen durch.
Kontakt
Wenn Sie einen persönlichen Beratungstermin ver-
einbaren oder eine Wohngemeinschaft kennen
lernen wollen, wenden Sie sich bitte an den Leiter
der BWG. Kontakt
Flyer BWG
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Therapeutische
Wohngemeinschaften (TWG)
ein ambulantes Angebot der
Eingliederungshilfe
im Rahmen der gemeindepsychiatrischen Versorgung
Das Angebot bei COMES
Seit 1994 betreuen wir Menschen mit seelischen
Behinderungen in Therapeutischen Wohngemein-
schaften.
Derzeit leben 12 Klienten in 2 WGs und werden
von 4 hauptamtlichen und 2 sonstigen Mitarbeitern unterstützt.
Die Betreuung findet täglich – also
auch am Wochenende – statt, in der Regel
zwischen 8 und 10 Stunden, in Krisenzeiten
bedarfsorientiert.
Die Klienten
Die Klienten der TWGs haben oft schon
längere
Klinik- oder Heimaufenthalte hinter sich. Durch
die Erstellung eines individuellen Behandlungs-
und Rehaplans und in enger Zusammenarbeit
mit allen an der psychiatrischen Versorgung be-
teiligten Institutionen bieten wir den Klienten
ein gemeindenahes Angebot mit dem Ziel, ein
Höchstmaß an Stabilität und
Selbständigkeit zu
erreichen.
Dazu benötigen die von uns betreuten Menschen
ein langfristig verlässliches Umfeld. Ältere Bewoh-
ner sollen ihren Lebensabend in der TWG be-
schließen können, falls sie es wünschen.
Inhalte und Ziele unserer Arbeit
Wir helfen den Bewohnern, einen förderlichen Um-
gang mit ihrer Krankheit und ein Gefühl von „Zu-
hause“ zu entwickeln. Die Stärkung lebensprakti-
scher Fähigkeiten dient dabei dem Erhalt ihrer
Autonomie.
Wir unterstützen die Klienten bei der Organisation
(z.B. der Verteilung) der Hausarbeiten und bei der
Durchführung von Aufgaben. Wir beraten bei der Pla-
nung von Einkäufen und verwalten treuhänderisch
die Wirtschaftskasse der Wohngemeinschaft.
Die Klienten können ihre finanziellen und behörd-
lichen Angelegenheiten mit uns besprechen, auf
Wunsch begleiten wir sie auch bei Behördengängen
oder Arztbesuchen.
Die Förderung von Kontakten in ihrem Umfeld und
Freizeitaktivitäten sowie gemeinsame Urlaube
sind weitere Bestandteile unseres Angebots.
Die Wohngemeinschaft ist ein Raum, in dem und von
dem aus soziale Kompetenzen wieder entdeckt, weiter
entwickelt und erprobt werden können.
Regelmäßige
Gespräche zur individuellen Entwicklung der Klienten
dienen auch der Klärung möglicher Konflikte zwischen
den Bewohnern.
COMES ist Gründungsmitglied des
Gemeindepsychia-
trischen Verbundes Lichtenberg (GPV) und bietet
mit seinem Angebot für Menschen mit
längerfristigem
Betreuungsbedarf einen speziellen Baustein im Bezirk.
Kontakt
Wenn Sie weitergehende Fragen haben, einen persön-
lichen Beratungstermin vereinbaren oder eine Wohn-
gemeinschaft kennen lernen wollen, wenden Sie sich
bitte an den Fachkoordinator TWG. Kontakt
Flyer TWG
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Eltern-Kind-Familie
ein ambulanter Dienst der Jugendhilfe
Das Angebot bei COMES
Seit Sommer 2007 sind wir ausgewiesener Träger der Jugendhilfe
nach SGB VIII. Wir unterstützen, begleiten
oder fördern Eltern, Kinder und Familien in
für sie
schwierigen Phasen.
Das Angebot
umfasst:
- Erziehungsbeistand
und Betreuungshilfe
für Kinder oder Jugendliche (§ 30 SGB VIII)
- Sozialpädagogische
Familienhilfe (§ 31 SGB VIII)
- Begleiteter
Umgang (§ 18 Abs. 3 SGB VIII)
[in Planung]
Leitgedanke
Jeder Mensch hat ein
Recht auf eine angemessene, individuelle Entwicklung und
Förderung.
Reichen ihm
dafür die in seinem Umfeld vorhandenen gesell-
schaftlichen Strukturen nicht aus, braucht er -
oder seine Familie, in der er lebt - ergänzende Hilfe.
Wir sind
überzeugt, dass der Einzelne oder die Familie
eigene notwendige Veränderungsprozesse finden und
gestalten kann. Dabei verstehen wir es als unsere
Aufgabe, diesen Prozess zu unterstützen und unsere
Arbeit so in den Dienst der Klienten zu stellen.
Inhalte und Ziele unserer Arbeit
Wir wollen Eltern,
Kindern und Jugendlichen ein Leben
in ihren Familienbezügen ermöglichen. Als besonders
wichtig erachten wir dafür die Förderung einer trag-
fähigen Eltern-Kind-Beziehung.
Wir wollen Eltern, Kinder, Jugendliche
und Familien
dazu befähigen, ihre Potentiale und die Möglichkeiten
ihres Umfeldes zu erkennen und zu nutzen.
Beispiele unserer
Arbeit sind:
- Beratung,
Begleitung und praktische Hilfe im Alltag
- Modellhaftes
Handeln und geschütztes Training
- Erschließen
von sozialräumlichen Angeboten
- Zusammenarbeit
aller Beteiligten
- Initialisierung
von Selbsthilfe
- Krabbelgruppe
und Eltern-Kind Gruppe
- Gemeinsame
Ausflüge und Reisen
- Gemeinsames
Feiern von Festen
Kontakt
Wenn Sie
weitergehende Fragen haben, einen persön-
lichen
Beratungstermin vereinbaren oder den Treffpunkt Eltern-Kind kennen lernen wollen, wenden Sie sich
bitte an
die Fachkoordinatorin Eltern-Kind. Kontakt
Flyer
Eltern-Kind-Familie
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Beratung Angehöriger
Gespräche und Antworten auf Ihre Fragen
Eltern und andere Angehörige von Menschen mit einer
geistigen Behinderung haben sich die letzten Jahre
wiederholt mit Fragen an uns gewendet:
Gerade wenn es darum geht, was das eigene Kind
nach der Schule machen, wo es nach dem Auszug
aus der elterlichen Wohnung leben soll oder wie
es weitergehen wird, wenn die Betreuung der
eigenen Tochter oder des eigenen Sohnes mit
steigendem Alter nicht mehr geleistet werden kann.
Viele Fragen tauchen ebenso auf, wenn das eigene
Kind bei COMES betreut wird. Der Kontakt zum Kind
ändert sich, die eigene Tochter oder der eigene Sohn
erzählt nicht mehr alles. Darüber hinaus gibt es ein
Interesse dafür, was die „Professionellen“ eigentlich
machen. Was bedeutet Betreuung genau?
Unser Beratungsangebot für Angehörige
Auch künftig bieten wir Eltern und Angehörigen unsere
Unterstützung und Beratung an. Sie können sich
jederzeit mit ihren Fragen an die Leiter Frau Kurrle (BEW)
und Herr Wolff (BWG) oder an den stellvertretenden
Leiter Herr Siebert (BEW) wenden. Rufen sie uns an,
schreiben sie uns eine Email oder vereinbaren sie einen
Gesprächstermin. Kontakt
Das Gruppentreffen
Darüber hinaus bieten wir
Eltern und anderen
Angehörigen die Möglichkeit, sich in einem
Gruppentreffen untereinander in entspannter
Atmosphäre bei einem
Tee oder einem Kaffee
auszutauschen. Die Gruppe ist
offen für alle
interessierten Angehörigen, unabhängig
davon,
ob ein Klientenverhältnis zu COMES vorliegt.
Jeden vierten Dienstag im Monat um
17:00 Uhr laden
sie Frau Kurrle und Herr Siebert zum gemeinsamen
Austausch in die Konrad-Wolf-Straße 13 ein.
Kontakt
Für weitere Fragen, Anregung und Wünsche zur Gruppe
steht ihnen Herr Siebert als Ansprechpartner zur
Verfügung. Kontakt
Flyer Angehörigengruppe
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