Qualität

COMES verfügt über umfangreiche und langjährige Erfahrung bei der Betreuung von Menschen mit Lernschwierigkeiten oder seelischen Behinderungen und in der Begleitung von Familien.

Im Laufe der Zeit haben wir eine Reihe von verbindlichen Maßnahmen und Prozessen etabliert, mit denen wir die Qualität unserer Arbeit stetig überprüfen und weiterentwickeln.

Qualitätssicherungssystem

COMES hat eine hauptamtliche Qualitätsbeauftragte. Durch diese wird ein stabiles Qualitätsnetzwerk im Träger gepflegt, welches strukturelle und personelle Ressourcen bündelt, um Anpassungen oder Veränderungen angemessen zu gestalten.

Das Qualitätssystem und die Darstellung aller notwendigen Abläufe und Standards orientieren sich an der DIN EN ISO 9001.

Die Maßnahmen zur Sicherung der Qualität werden von unserer Qualitätsbeauftragten in einem auf die Anforderungen von COMES zugeschnittenen System umgesetzt.

Qualität als kontinuierlicher Prozess findet Platz in allen Kommunikationsformen, die bei COMES verbindlich eingesetzt werden.

Ökonomische Effizienz und Transparenz

Neben der fachlichen Leistungserbringung bildet die effiziente wirtschaftliche Organisation und unsere solide finanzielle Grundlage die zweite Säule der Qualität von COMES.

Unser Rechnungswesen wird fortlaufend durch einen externen Wirtschaftsprüfer überprüft, der auch den Jahresabschluss erstellt. Wir veröffentlichen die relevanten Informationen in unserem Geschäftsbericht.

Kernprozesse

Für alle Stadien der Leistungserbringung (Aufnahme, Betreuung/Hilfe/Unterstützung, Beendigung) sind verbindliche Schritte vorgesehen, die sich in der Praxis bewährt haben und die sich gleichzeitig den Besonderheiten jedes Leistungsempfängers anpassen lassen. Durch fortlaufende Dokumentation sind sie nachprüfbar und verbesserbar.

Die Leistung beginnt immer mit einem Kennenlerngespräch. Unabhängig, ob Menschen bei uns oder im Amt ihren Hilfebedarf zuerst ansprechen, ist es uns ein Anliegen, ein Erstgespräch zu führen. Wir hören auf die Geschichte, die Wünsche, die Erwartungen sowie die Fähigkeiten, Ressourcen und Zielvorstellungen. Im Gegenzug beschreiben wir unsere Unterstützungsangebote, geben Vorinformationen und bieten Gelegenheiten z.B. eine WG, eine Gruppe oder einen Treffpunkt kennen zu lernen.

Der Umfang der Leistung wird entscheidend durch das Sozialamt bzw. das Jugendamt festgelegt.

Sobald wir den Leistungsempfänger besser kennen und eine eigene fachliche Einschätzung zum Bedarf geben können, bringen wir diese als Vorschlag in die gemeinsame Hilfeplanung mit ein. An der regelmäßigen Fortschreibung und Aktualisierung der Hilfeplanung sind wir interessiert. Durch kontinuierliche Dokumentation und Nachweisführung tragen wir dazu bei.

Jeder Klient bekommt einen festen Bezugsbetreuer. Jede Familie einen festen Familienhelfer. Wir bemühen uns um Kontinuität der konkreten Helfer. Diese werden durch ihre Teamkollegen unterstützt (Vertretung, Beratung).

Ein Team besteht aus vier bis acht Mitarbeitern. Wie viele und welche Leistungsempfänger in einem Team Unterstützung erfahren können, stimmt das Team mit der Leitung ab. Die arbeitstägliche Dokumentation und regelmäßige zusammenfassende Berichte über unsere Leistungserbringung und Wahrnehmung der Leistungsempfänger ermöglichen eine präzise und nachprüfbare Evaluation und Reflexion unserer Arbeit.

Kriterien

Unser Qualitätsbegriff orientiert sich an den Bedürfnissen der Leistungsempfänger und der professionellen Erbringung von Dienstleistungen gleichermaßen.

Wichtig sind uns Transparenz des Vorgehens, klare Zuständigkeiten, Flexibilität und Zuverlässigkeit, fachliche Kompetenz und Effizienz bei der Verwendung der eingesetzten Mittel.

Unser Ziel dabei ist es, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder seelischer Behinderungen so zu betreuen, dass sie ihre persönlichen Fähigkeiten entfalten und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Jugendliche oder Familien begleiten wir mit dem Ziel, dass sie ihre Potentiale und die Möglichkeiten ihres Umfeldes erkennen und nutzen können.