Aktuelles

T4 – Gedenkort

COMES e.V. unterstützt das Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“.

Seit dem 02. September 2014 gibt es den Gedenkort in der Tiergartenstr. 4. Darüber hinaus gibt es seit 2011 die Website Gedenkort T4 als virtuellen Gedenk- und Informationsort. „Er wurde geschaffen, um die Entstehung des Gedenk- und Informationsortes für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an der Berliner Tiergartenstraße 4 zu begleiten und zu fördern.“ – wird auf der Startseite formuliert. Am 24. Januar 2018 wurde die Website in neuer Gestalt öffentlich vorgestellt und freigeschaltet.

Wir haben als COMES e.V. das Projekt von Anfang an unterstützt und auch mit Spenden gefördert. Gegenwärtig fördern wir das Projekt „andersartig gedenken“, welches Schulen und inklusive Theatergruppen im Rahmen von Wettbewerben auffordert, die Thematik auf der Bühne zu behandeln.

Wir möchten Sie einladen, sich vor Ort oder im Netz an die Opfer des Erbgesundheitsgesetzes des Nationalsozialismus zu erinnern. Es ist uns ein dauerhaftes Anliegen, die Leiden der Opfer nicht zu vergessen – und auch nicht die menschenverachtende Haltung der Täter. Wissen was geschah und verstehen, wie es möglich war, sind Grundvoraussetzungen, eine Wiederholung zu verhindern. Dafür treten wir ein.

Hinweis auf die Veranstaltung: „Gegen das Vergessen“ am 31. August 2018

Filmreihe Irrsinnig Menschlich

im-cover Bereits seit 9 Jahren veranstaltet der Gemeinde-Psychiatrische Verbund Lichtenberg (GPV) in Kooperation mit dem Kino CineMotion in Hohenschönhausen die Filmreihe „IRRSINNIG MENSCHLICH“.

Kinofilme – neue, alte, berühmte und weniger bekannte – kommen zur Aufführung. Sie alle erzählen Geschichten rund um das Thema seelische Gesundheit.

Im Anschluss an die Filme finden Gesprächsrunden mit Experten durch Erfahrung, Angehörigen, Fachleuten aus dem Gemeindepsychiatrischen Hilfesystem und der Klinik satt. Hier gibt es Gelegenheit für die Zuschauer Fragen zu klären oder sich über Unterstützungs-Möglichkeiten zu informieren.

COMES befördert aktiv diesen präventiven Ansatz und möchte Ihnen die Reihe wärmstens empfehlen. Alle Filme beginnen pünktlich um 17:30 Uhr ohne Werbung im Kino CineMotion in Berlin-Hohenschönhausen, Wartenberger Straße 174.

Der Eintritt kostet 5,00 € je Film. Wir wünschen Ihnen anregende Unterhaltung und einen bereichernden Austausch bei der Filmreihe.

Blog Jugendhilfe-bewegt-Berlin

Logo jugendhilfe bewegt berlinunser Dachverband hat einen Jugendhilfe Blog eingerichtet, dessen Nutzung als Autor, Leser oder Kommentator wir ausdrücklich empfehlen möchten. In einer großen Bandbreite werden die Themen der Jugendhilfe im Paritätischen Berlin behandelt.

So wird deutlich, welch vielfältige und wichtige Arbeit die Träger der Jugendhilfe leisten. Unser Geschäftsfeld BEL gehört auch dazu. Schauen Sie sich im Blog zum Beispiel den Beitrag die Mutter an.

25 Jahre COMES

JubiläumsbildWir verstehen uns als Partner
der von uns begleiteten Menschen.
Sie bestimmen ihr Leben selbst.
Wir unterstützen sie dabei.

Unter diesem Leitmotiv arbeiten wir als
COMES e.V. seit nunmehr 25 Jahren.

Die Menschen, die zu uns kommen, unterstützen wir darin, ihren persönlichen Weg in der Gesellschaft zu gehen. Unser Ziel ist es daher, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder seelischen Behinderungen so zu betreuen, dass sie ihre eigenen Fähigkeiten entfalten und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Jugendliche oder Familien begleiten wir mit dem Ziel, dass sie ihre Potentiale und die Möglichkeiten ihres Umfeldes erkennen und nutzen können. Dabei betrachten wir die professionelle Beziehungsarbeit als Kernelement unserer täglichen Arbeit.

Respekt und Wertschätzung gelten immer gleichermaßen für Klienteninnen und Klienten sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Begleitend zu unserer fachlichen Arbeit achten wir auf transparente und tragfähige Organisationsstrukturen und wirtschaftliche Sorgfalt.
Wir sind davon überzeugt, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen unsere Gesellschaft vielfältiger und menschlich reifer macht.

Einige wenige Einträge unseres Gästebuchs 2017 haben wir für Sie hier zusammengestellt. Wir freuen uns sehr darüber und sagen Danke!


Gästebuch zum Jubiläum

21. Dez 2017
Ich bin immer wieder in vielfacher Hinsicht beeindruckt von der Arbeit von COMES e.V.. Mir scheinen bei COMES die formulierten Ansprüche und Überzeugungen gelebte Realität zu sein und Herausforderungen, die das Leben ja so mit sich bringt, als Entwicklungsimpulse genutzt zu werden. Es fühlt sich einfach immer so wohltuend menschlich an – trotz aller ökonomischen und sonstigen Zwänge.
Ich erlebe die Zusammenarbeit (in dieser und jener Weise) immer als sehr verlässlich, anregend und freudvoll. Danke!

Johanna Gernentz
Koordinatorin für gemeindepsychiatrische Angebote u. Vernetzung
Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH

15. Aug 2017
ich gratuliere ganz herzlich zum 25. Firmenjubiläum und möchte mich auf diesem Wege bei COMES bedanken. Ich habe vor einigen Jahren ein Praktikum in Vorbereitung auf das Studium der Sozialen Arbeit bei COMES durchlaufen können. Während des Praktikums wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem Anspruch an eine qualitativ hochwertige Ausbildung in einer wertschätzenden und offenen Atmosphäre angeleitet. Als Neuling auf diesem Gebiet wurde ich zu jeder Zeit fachlich als auch menschlich sehr gut in die Materie eingeführt. In diesem Sinne kann ich jedem eine Zusammenarbeit mit COMES ans Herz legen und möchte mich für das wertvolle gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken!

D.A.
Berlin

24. Jul 2017
Alles Gute zum 25. Geburtstag aus dem Referat Jugendhilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin und vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit in den Feldern Begleitete Elternschaft und Ambulante Hilfen zur Erziehung.
Die Qualität von COMES setzt Maßstäbe und das ist wichtig um unseren Themen mehr Gewicht in der Öffentlichkeit zu verleihen. Bitte bewegen Sie weiter Berlin und die Menschen, die in unserer Stadt leben.

Andreas Schulz
Ref. Jugendhilfe
Der Paritätische Berlin

02. Juni 2017
… im Namen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und Frau Schlimper möchte ich Euch ganz herzliche Glückwünsche übermitteln. Seit der Zusammenarbeit mit Euch ist deutlich geworden, dass Ihr Euer Motto wirklich mit Leben füllt. Besonders herausheben möchte ich das Engagement im Berliner Schulprojekt, das Ihr mit Rat und Tat voranbringt. … Wir wünschen Euch und uns mindestens weitere 25 Jahre gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Christian Reumschüssel Wienert
Ref. Psychiatrie/Queere Lebensweisen
Der Paritätische Berlin

Prämien sammeln & Spenden

Sie können bei Ihren Online-Käufen für COMES e.V. Prämien sammeln. Dafür haben wir die Plattform gooding gewählt, die dies sehr transparent ermöglicht und uns in keine Abhängigkeit bringt. Das Schema ist ganz einfach: gooding hat mit vielen Online-Shops Verträge, die beim Kauf über gooding eine Prämie für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen. Der Käufer bestimmt den Verein, der die Prämie erhalten soll. Wenn Sie über die gooding-Plattform online einkaufen, und COMES als Verein wählen, wird COMES für jeden Einkauf eine kleine Prämie gut geschrieben. Es entsteht kein Aufpreis für Sie als Käuferinnen und Käufer. Die Höhe der Prämie ist bei allen Online-Shops unterschiedlich. Für mehr Informationen wählen Sie den Reiter Einkaufen. Schließlich können Sie uns seit kurzem sehr gerne auch ganz direkt eine Spende über Givio zukommen lassen. Wählen Sie hierzu den Reiter Spenden.

 

Die von uns begleiteten Menschen bestimmen ihr Leben selbst, wir unterstützen sie dabei.

Unsere professionelle Unterstützung passt sich den Bedingungen an, in denen die Menschen leben. Doch es gibt immer wieder und immer öfter einen Bedarf an finanzieller Unterstützung, ohne den es nicht weiter geht, ohne den wir trotz aller Professionalität keine Verbesserung der Lebensbedingungen schaffen können.

Wir organisieren beispielsweise eine Gruppenreise, die für die Familie in einer schwierigen Zeit endlich eine Auszeit bietet und es fehlen pro Familie 50 € damit alle mitfahren können.

Jemand muss dringend aus einer Wohnung ausziehen und es fehlen ihm 50-200 €, um die Wohnung renoviert übergeben zu können.

In unseren Treffpunkten kommen Menschen zusammen, die sich sonst nicht in Gruppen oder öffentliche Angebote trauen. Für sie brauchen wir immer mal wieder zusätzliche Materialien für gemeinschaftliche Aktivitäten wie basteln, spielen, Musik oder Sport machen. Sie sollen sich wertgeschätzt und willkommen fühlen.

Oft sind es die kleine Dinge, die einfachen Gesten, die helfen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Prämie oder Ihrer Spende und helfen Sie einen kleinen aber fehlenden Baustein für den nächsten Schritt ins Leben und in die Gemeinschaft einzufügen. Dafür bedanken wir uns.

Intensives BEW

Intensives BEWSeit Ende 2014 gibt es das intensive BEW für Menschen mit Lernschwierigkeiten und psychosozialen Problemen.
Das Angebot gilt für Menschen, die lernen können in einer eigenen Mietwohnung im normalen Umfeld selbständig zu leben, aber zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht ausreichende Fähigkeiten zur Verfügung haben.
Aus der langjährigen Erfahrung mit Klienten im BEW kennen wir die kritischen Phasen: Ängste und Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, schwierige Ablösung vom Elternhaus, fehlende Rituale und Gewohnheiten, für andere Mieter auffälliges Verhalten oder schlicht ein schwer zu bewältigender Lebensabschnitt.
Das Haus befindet sich in der Gartenstadt Hohenschönhausen. Die BEW-Apartments werden zur Miete angeboten und ein Treffpunkt des BEW ist im Parterre eingerichtet. So sind Privatsphäre und Gemeinschaft gleichermaßen gegeben. Wir beteiligen die Klienten an allen Abläufen im Haus, damit sie in zwei bis drei Jahren die Erfahrungen sammeln können, die sie für ein selbständiges Wohnen brauchen.
Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an die BEW Leitung

Begleitete Elternschaft – ein Empfehlungspapier

RechtsgrundlagenVon Begleiteter Elternschaft spricht man, wenn für Mütter / Väter mit Lernschwierigkeiten und deren Kinder Leistungen der

  • Hilfen zur Erziehung bzw. Förderung der Erziehung in der Familie nach SGB VIII
  • Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach SGB XII

verzahnt erbracht werden.

Unter dem Dach des Paritätischen Berlin hat COMES gemeinsam mit vier weiteren Freien Trägern das Empfehlungspapier Begleitete Elternschaft in 2. Auflage erarbeitet. Wir möchten die Besonderheiten in der Begleitung von Eltern mit Lernschwierigkeiten in den Blick nehmen und einer breiten Öffentlichkeit übersichtlich vorstellen.

FamilienfotoCOMES leistet die Hilfen aus einer Hand im Geschäftsfeld Begleitete Elternschaft.
Die Hilfen erfolgen anschaulich, geduldig und ermutigend.  Es geht uns darum, die Potentiale bei Eltern, Kindern und im Familiensystem aufzuschließen – auch wenn dies etwas länger dauert.

Wir sind überzeugt, dass die Beachtung dieser Empfehlungen für alle Beteiligten eine Bereicherung darstellt.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Seit einigen Jahren können Interessierte im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ)  die Arbeit von COMES unterstützen und so einen Einblick in die Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf erhalten. Die FSJler bieten dabei zusätzlich zu den gesetzlich bestimmten Leistungen, die die Bezugsbetreuer und Gruppenbetreuer übernehmen, Einzelbegleitungen oder Unterstützungsleistungen im Rahmen von Gruppenangeboten an. Derzeit können wir pro Jahr einen Platz im FSJ belegen.

COMES kooperiert bei der Durchführung des FSJ mit dem ijgd.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Siebert, BEW Leitung.

wahnsinnig normal – das berliner schulprojekt

WahnsinnigNormalCOMES unterstützt als Mitglied im Gemeindepsychiatrischen Verbund Lichtenberg (GPV) personell und ideell das Berliner Schulprojekt „Wahnsinnig normal“.

Das Ziel des Schulprojektes ist die Unterstützung und Förderung psychischer Gesundheit in Schulen.

Ein Team von Experten aus eigener Erfahrung, Angehörigen und professionell Tätigen bietet mehrstündige, moderierte Projekte für Schulklassen.

Anliegen des Schulprojektes sind (Auszug aus dem Leitbild)

  • jungen Menschen einen Anstoß geben, eigene Vorstellungen, Vorurteile und Klischees über bedrohliche Gefühle und Krisen zu artikulieren und zu hinterfragen,
  • Respekt vor dem Anderssein entwickeln, Neugier für Fragen psychischen Erlebens und eventuelle Beeinträchtigungen wecken,
  • zum offenen und sensiblen Umgang mit fremd erscheinendem Verhalten ermutigen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin trägt das weitgehend ehrenamtliche Engagement der Projektgruppe.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Schulprojekts.

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